Impressum

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Liebe Tanzleute,

Bonjour les Romands,

un buon giorno ai Ticinesi,

 

 

Prall gefüllt ist die heutige TANZCHISTE, angereichert durch die Zusatzblätter: Tanzkalender 2014, aus dem ihr eure Kurse und anderen Angebote fürs kommende Jahr ersehen könnt, der Tanzgruppenliste mit hoffentlich allen Senioren-Tanzgruppen der Pro Senectute, sowie der Liste der Gruppen „Tanzen im Sitzen“.

Zusätzlich ist ein Einzahlungsschein beigelegt fürs neue

Abo 2014/ 2015 zu Fr. 20.-

Bitte bis Ende Januar 2014 einzahlen, aber NICHT AM SCHALTER! (IBAN & BIC-Nummer nebenstehend).

Wer dieTanzchiste nicht mehr beziehen will, gibt mir bitte schriftlich Bescheid.

Grosse Ereignisse werfern ihre Schatten voraus: Nadja Glauser, die schweizerische Fachleiterin Tanzen, stimmt uns schon auf das neue esa-Jahresthema VARIIEREN ein.

Zur neuen CD Tanze mitenand 5 gibt es den Artikel LA PATUM, der Bezug nimmt auf einen katalanischen Tanz aus dem grossen Fronleichnamsfest in der Stadt Berga. Der Tanz Els Nans Nous (die neuen Zwerge) ist auf der CD zu finden.

Es folgen Erlebnisberichte von vergangenen Kursen und viele Ausschreibungen für Kurse und Ferienangebote im neuen Jahr.

Pour les romands il y a beaucoup d’informations, les nouveaux dates, des résumés et la traduction de l’article „Le humppa finlandais“.

Nun wünsche ich Euch viel Spass beim Lesen

Eure Redaktorin                     Susanne Bolliger-Heuss


 

 Variation – ein vielseitiges Thema!

Allen esa-Experten/innen, welche in diesem Jahr bereits ein Modul Fortbildung Experte in Magglingen besuchen konnten, ist VARIATION ein Begriff. In Magglingen durften die Experten/innen erleben, wie sich das neue Weiterbildungsthema (2014/2015) „Variieren als Ausbildungskonzept“ in verschiedensten Sportarten umsetzen lässt. Alle Leiter/innen werden in ihren Weiterbildungskursen, in den folgenden zwei Jahren damit konfrontiert werden. Hier schon ein kleiner Vorgeschmack:

Im Tanzen arbeiten wir sehr viel – manchmal auch unbewusst – mit Variationen.

  • Variationen im Raum, wenn wir beispielsweise uns drehen, wenn wir Formationen ändern, wenn wir die Arme mitbewegen...
  • Variationen in der Zeit, wenn wir eine Choreografie langsam erarbeiten, wenn wir verschiedene Rhythmen in Bewegung umsetzen, wenn eine Musik immer schneller oder langsamer wird und wir uns anpassen…
  • Variationen in der Kraft, wenn wir mehr oder weniger intensive Choreografien tanzen, wenn Emotionen im Spiel sind (z.B. traurige- oder fröhliche Musik), wenn wir stampfen oder tupfen…

Im Erwachsenensport werden drei Hauptarten der Variation benannt, welche auf den drei bekannten Kernkonzepten aufbauen:

Variieren im sportmotorischen Konzept
Hier wird in der Aufgabestellung variiert. Es kann beispielsweise Material integriert werden (z.B. Tücher oder Seile, etc.), es können Bewegungseinschränkungen berücksichtigt werden (z.B. einen Tanz oder eine Übung im Sitzen statt im Stehen machen, oder auch der Komplexitätsgrad (schwieriger, einfacher) kann verändert werden.  

 

Variieren im methodischen Konzept
Wie es der Name schon sagt, wird hier in der Methode variiert. Die Anleitung muss beispielsweise nicht immer verbal sein, sondern kann auch visuell oder taktil sein. Anstelle von Musik ab CD, kann selber gesungen und begleitet werden, oder der Lernweg kann für einmal ganz ungewohnt anders gestaltet werden.     

Variieren im andragogischen Konzept
Hier variiert man in der Sozialform und in der Art der Beratung. Ein Tanz muss nicht immer mit der ganzen Gruppe erarbeitet werden, es kann zur Abwechslung auch in kleinen Gruppen oder gar alleine getanzt werden. Auch die Art der Beratung kann variiert werden (motivierend, beratend, anregend), oder ebenso können Teilnehmende für einmal in die Rolle des Leiters schlüpfen.

Die Variationen geben uns Raum und Ideen für kleine Experimente und können Bewegungs- und Unterrichtsmuster brechen und bereichern. Variieren hilft uns beweglich, flexibel und offen für Neues zu bleiben.

 

Nadja Glauser, Fachverantwortliche Seniorentanz der Pro Senectute Schweiz

 

!Datum Kaderkurs 2014!

In der Broschüre der Pro Senectute Schweiz, ist das Datum des Kaderkurses falsch publiziert. Der Kaderkurs findet statt vom

Sonntagabend 4. Mai 2014 (ab ca. 17.30 Uhr) bis am

Dienstagnachmittag 6. Mai 2014 (bis ca. 17.00 Uhr).

Bitte denkt daran, euch bei der Pro Senectute Schweiz anzumelden!

 


MERCI à Susanne, Ursula et toutes les Rügel- und

Bienenbergfrauen !

Votre message m’a touché et je vous en remercie du fond du cœur.

Pour moi toutes ces années de «  Kaderkurs » en votre compagnie, n’ont cessé d’être un enrichissement dans la bonne humeur et l’amitié. J’ai beaucoup appris et c’est ce qui m’a permis de retransmettre tous ces acquis en Suisse romande.

Merci à vous toutes pour votre accueil et vos efforts à parler en bon allemand pour nous « les Welsch ».

J’ai beaucoup apprécié votre joyeuse compagnie lors de nos petites soirées autour d’un verre de vin, du Steinkuchen, des Witz en Schwytzerdütsch, des chansons et des discussions, jusqu’à parfois, bien tard. Sans oublier les folles soirées dansantes, où la fatigue s’envolait dans nos pas tourbillonnants.

Dans la danse et l’amitié                                                         Paulette


LEITERAUSBILDUNG SENIORENTANZ 2014

Ausbildung zur Leiterin/ zum Leiter von Senioren-Tanzgruppen

(inkl. Leiter Erwachsenensport, esa)

Daten:             1. Teil: 22.-24. August 2014

                        2. Teil: 26.-28. September 2014

                        3. Teil: 13. Dezember 2014

Ort:                 Aarau

          

Bedingung:       • Gute persönliche Tanzfertigkeit

 • 3 Hospitationslektionen in Seniorentanzgruppen (vorher)

 • gutes Rhythmusgefühl

 • Kenntnis in 1. Hilfe

Kosten:             Die Kurskosten sind bei der kantonalen Pro Senectute

 Geschäftsstelle zu erfragen.

                         Kursunterlagen: ca. CHF 80.– (inklusive CD)

 Unterkunft und Verpflegung individuell(wird nicht organisiert).

Zwischen den Kursteilen ist mit Selbstlernzeit zu rechnen. Der Kurs wird

mit einem Praktikum in einer Seniorentanzgruppe abgeschlossen.

Kursleitung     Nadja Glauser, Fachleiterin Tanzen Pro Senectute, CH

& Information Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  078/755 23 46

                       oder Pro Senectute Schweiz   044 283 89 89

Anmeldung:   Über die Pro Senectute-Stelle des Wohnkantons

 

 


 

Zur Entwicklung der CD TANZE MITENAND 5

Schon lange ist eine neue CD der Reihe TANZE MITENAND mit Francis Feybli geplant. Am letzten Kaderkurs auf dem Bienenberg beschlossen wir, dass 2014 die neue CD vorgestellt und erarbeitet werden soll.

Zwar standen bei Francis viele schöne Tänze auf der Liste, aber am Schluss bleibt dann die Qual der Wahl. Deshalb fuhren Käthi und ich auf den Sternenberg und besprachen mit Francis die Tanzliste. Immer wieder liess er uns ein Stück Musik hören, sprang auf und zeigte den Tanz oder liess ein Video laufen. Schliesslich gingen wir die Liste nochmals durch und drängten darauf, dass dies nun die endgültige Auswahl sei. Da meinte Francis, er hätte da aber noch etwas ganz Besonderes, einen spanischen Zweipaar-Tanz, der in Katalanien üblich sei. Wir müssten uns das unbedingt im Internet ansehen. Der TanzELS NANS NOUS werde an einem Volksfest jeweils aufgeführt und da sei in Sachen Publikumsaufmarsch die Basler

Fasnacht ein ganz kleiner Fisch....

Zu Hause schaute ich mir dann das Video von Youtube an und war wirklich überwältigt Damit begann die Idee zum Artikel für die Tanzchiste zu keimen.

Aber zuerst mussten die Gedächtnisstützen zu den neuen Tänzen geschrie-ben werden. Kurz darauf fragte Francis den Volkstanzkreis Alewander in Basel an, ob wir bereit wären, beim Video für die neue CD mitzuarbeiten. Die Tänze waren für uns alle neu, mussten also gelernt und dann in kürzes-ter Zeit so geübt werden, dass wir auf dem Video einigermassen „eine Falle“

machten.

Natürlich stolperte ich dabei wieder über den Tanz Els Nans Nous. Stundenlang verweilte ich im Internet, um Informationen über den Tanz, das Fest, die anderen Figuren und Tänze, die Musik, das religiöse Fest im Allgemeinen und La Patum im Speziellen zu finden. Was ich auf Englisch oder Spanisch fand war ja noch einigermassen zu lesen, beim Katalanisch hatte ich da eher Mühe! Bücher auf deutsch waren keine zu finden. Jedoch

konnte ich eine CD mit den Musikstücken, die die Tänze begleiten, erhalten.

Und nun versuche ich also aus den vielen Informationen eine Zusammenfassung des Fronleichnam-Festes LA PATUM im Städtchen BERGA zu schreiben, um euch Hintergrundwissen zum Tanz „Els Nans Nous“ (die neuen Zwerge) zu geben und euch dazu anzuregen, ebenfalls im Internet die Videos und Bilder dazu anzuschauen:www.lapatum.cat

Susanne Bolliger-Heuss

 


 

LA PATUM DE BERGA

ist das mehrtägige Fronleichnamsfest in der Stadt Berga, einem kleinen Ort ca 100 km nördlich von Barcelona in Katalanien (ganz an der französischen Grenze). Seit seinem Anfang im 14. Jahrhundert ist es eine einmalige Auslegung von ursprünglich „heidnischen“ Frühlings- dh Fruchtbarkeitsriten, die später zu kurzen dramatischen Szenen aus der Fronleichnams-geschichte (Corpus Christi) uminterpretiert und weiter angepasst wurden. Natürlich gab es früher viele dieser Prozessionen in ganz Europa, aber nur wenige haben das Konzil von Trient (1545-1563), bei dem das Meiste verboten wurde, überlebt.

Ursprünglich hiess das Fest „Bullícia del Santíssim Sagrament“. Vielleicht hat die Änderung des Namens zur Rettung des Festes verholfen?!

Das Wort PATUM ist die laut-malerische Umsetzung des Tones, der vom riesigen Paukeninstrument dem TABAL gemacht wird:

Pa-tuum, Pa-tuum. Der Herold mit der Pauke ist ein wichtiger Teil des Festes, signalisiert er

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